Hoch im Kurs: Cloudflare

Es gibt Dienstleister mit stark am Markt nachgefragten Produkten und Dienstleistungen: dazu gehört mit Sicherheit das IT-Unternehmen Cloudflare – als Betreiber des wohl bekanntesten Content Delivery Networks.

fakeJournal hat sich wieder einmal die Mühe gemacht und ist extrem stark investigativ tätig geworden. Alle vorhandenen und aktivierbaren Contentagenten wurden zur Ermittlung eingesetzt. Das Ergebnis der Recherchen wird in einem intern verfügbaren Report zugänglich gemacht. Hier im Publicbereich nur einige wenige, aber auch sehr interessante Informationen:

Das allwissende Wiki berichtet uns zu Cloudflare:

Cloudflare, Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das ein Content Delivery Network, Internetsicherheitsdienste und verteilte DNS-Dienste (Domain Name Server) bereitstellt, die sich zwischen dem Besucher und dem Hosting-Anbieter des Cloudflare-Benutzers befinden und als Reverse Proxy für Websites fungieren. Der Hauptsitz von Cloudflare befindet sich in San Francisco, Kalifornien, und es gibt weitere Niederlassungen in London, Singapur, Champaign, Austin, Boston und Washington, D.C.

Was bedeutet das? – fakeJournal bringt hierzu nachfolgend ein kleines Beispiel:

Wenn es mich als Lizenzinhaber stört, dass die hochfrequentierte Webseite “Mein-Markendiebstahl.top-level-domain” Produkte stark verbilligt und schlecht hergestellt, weltweit anbietet, dann ist es Zeit, das in jeder Hinsicht zu unterbinden. Der kontaktierte und bevollmächtigte Advokat ist aber schon ratlos, weil die an das Impressum gerichtete Post unbeantwortet blieb und die gerichtliche Unterlasssungs-Klageschrift wiederum nicht zustellbar war. Was nun?

Eine Whois Abfrage über die Domain bleibt ebenfalls ohne Ergebnis, weil ein weltweit gültiger “Whoisschutz” für Anonymität des Domaineigentümers sorgt. Jetzt wäre erst einmal der Rechtsweg via Rechtssitz und einer funktionierenden Rechtspflege unterliegendes Land des Whoisprotect-Gebers zu beschreiten.

Eine andere Möglichkeit ist, den Hoster (als zu informierenden Mitstörer) in die Pflicht zu nehmen. Ein Ping auf die Domain bringt dann auch die IP Adresse und eine Whois Abfrage den Hoster. Ja, so funktioniert es … – leider nicht! Denn der Hoster kann nicht im Klarnamen erkannt werden, weil die IP Abfrage auf die Domain nicht zum Hoster, sondern zu Cloudflare führt. Der Webseitenbetreiber ist erst einmal geschützt und bleibt unerkannt.

 

Hierzu berichten die Kollegen von der “Tarnkappe”:

In den USA kündigt sich der Börsengang eines großen Technologieunternehmens an. Cloudflare aus San Francisco will im ersten Halbjahr mit der Unterstützung der Investmentbank Goldman Sachs an der Börse fast 3,5 Mrd. Dollar einsammeln.

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Die Dienstleistung von Cloudflare ist die Bereitstellung eines Content Delivery Networks (CDN) – auch Content Distribution Network genannt. Das ist vereinfacht gesagt eine Art Turbo für Webseiten, damit diese weltweit schnell und sicher ausgeliefert werden. Cloudflare hängt sich dabei zwischen die Webseite bzw. die Server seiner Kunden und den Besucher der Seite bzw. Nutzer eines Service und sorgt durch gezielte Steuerung und Verteilung des Traffics für eine entsprechend hohe Geschwindigkeit. Auf diese Weise kann Cloudflare auch Schutz vor Überlastungsattacken (DDoS) im Netz anbieten.

Allerdings bietet es dabei ein verstecktes Feature, das es in sich hat: das Unternehmen anonymisiert seine Kunden.

Quellen:

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