Corona und Bluetooth

Kurz und bündig im fakeJournal:

Das eine häßlich, das andere ganz praktisch. Häßlich der Coronavirus, von dem wir, im Prinzip noch viel zu wenig wissen, außer dass er tödlich sein kann. Tödlich für Vorerkrankte und ältere Menschen mit einem altersbedingt, überlicherweise labilen humanen Gesundheitssystem.

Dann die Bluetoothschnittstelle – eingebaut im Adroid und ählichen Betriebssystemen für das Smartphone, Tablet und so weiter und so fort. Sozusagen ein Industriestandard, der es ermöglicht, dass Geräte in unmittelbarer Nähe, meist nicht mehr als 10 Meter Abstand, miteinander kommunzieren können. Richtig, nicht die Menschen verständigen sich untereinander, es sind die technischen Geräte, die es im Rahmen der mehr oder weniger vorhandenen Programmierkünste der Hersteller, geschafft haben, die Kommunikation an sich zu reißen. Der Mensch, im Prinzip gänzlich überflüssig, die Maschinen könnten somit kurzerhand auch die Macht übernehmen, wenn wir es zuließen …

Zurück – Corona und Bluetooth. Erkrankt eine Person an Corona (wir sagen, die Pest!) – dann kann das in der “Coronaapp” eingegeben werden. Eine App ist eine Software für kleine Geräte wie Smartphones, Tablets, aber auch für Computer und Laptops. Also eine Anwendung für den gewünschten Zweck.

So, die Person hat sich infiziert und gibt das in die App ein – dann erhalten alle anderen, die diese App (freiwillig) installiert haben und sich in einem bestimmten Zeitraum in der Nähe der an Corona erkranken Person aufhielten, ein Warnmeldung “Achtung Coronavorfall”. Sie sind dann verpflichtet, nach bundesdeutschem Modell, sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu outen (nach den Pandemiebestimmungen) und ihre mögliche Erkrankung anzuzeigen. Und ab zum Massentest und ggf. ab in die 14-tägige Quarantäne.

Wo sind die Schwachpunkte: die Installation der “Coronaapp” soll freiwillig erfolgen und zwar auf dem Handy, das ständig mitgeführt wird und dann ab sofort auch die Bluetooth Schnittstelle freischaltet, also offen hält, um die Daten mit anderen freiwilligen Personen, mit installierter betriebsbereiter Coronaapp, auszutauschen.

In dieses Szenario schlägt nun die Meldung

Bluetooth-Sicherheitslücke ermöglicht unerkannte Angriffe

ein. Alles hat zwei Seiten. Zum einen eine gute Idee für eine Corona App, zum anderen technische Unzulänglichkeiten, die zwar den Appbetrieb ermöglichen, aber gleichzeitig (wie so oft, bei vielen Anwendungen) – alle Scheunentore öffnen! Die Erkenntnis? Vieles ist möglich in der IT-Landschaft – aber nur wenn alle sich wie ordentliche Kaufleute verhalten. Redliche Leute also. Das ist aber – haha- nicht gegeben. Also muss die Sicherheit programmtechnisch hergestellt werden und das ist sehr aufwändig, vorallem was den Zeitfaktor betrifft. So kann es also doch noch dauern, bis die Coronaapp “ausgerollt” wird.

 

Ergänzende Quellen:

  • https://www.golem.de/news/bluetooth-schnittstelle-so-funktioniert-die-corona-app-mit-android-2005-148247.html
    Erkenntnisstand vom 04.05.2020
  • https://www.heise.de/news/Bluetooth-Sicherheitsluecke-ermoeglicht-unerkannte-Angriffe-4726211.html
    per 21.05.2020

 

Ann prüft die Meldung der Coronaapp

Was, vor einer Woche soll ich am Fischmarkt gewesen sein und irgend so ein Idiot hat mich angesteckt? Und ich, als Mittelsperson, dann weitere Personen … ?

 

Vorbehalt der fakeJournal Redaktion:

Obige Story ist eine Fiktion und frei erfunden! Die Regierungsstellen werden genauer ermitteln und zwar mit Sicherheit  – das ist dem Volke geschuldet!

 

 

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