OK, nüchterne Vorbehalte, keine Verrisse. Der Tenor der großen Reviews (Guardian, Telegraph, Rolling Stone, La Presse, Le Devoir) ist positiv/„triumphierend“, mit klaren Einschränkungen:

Was kritisiert oder relativiert wird

  • Stimme fragiler, weniger glatt/mächtig als früher; Wackler, Risse, Emotion am Limit
  • Songs teils tiefer transponiert, Noten nicht mehr „übermenschlich“
  • Text vergessen, Neustart einer Nummer, „Can I start again?“
  • Show teils kabarettig / slick / cheese (Telegraph)
  • La Presse: Ende ohne Zugabe wirkte abrupt; Frage nach möglicher Playback-Unterstützung bei starken Passagen
  • Start ~30–50 Min. verspätet (Nervosität/Vorbereitung)
  • Offen: Hält die Stimme die ganze Residenz durch?

Was fast niemand sagt: „Das war schlecht.“ Die Kritik steckt meist in: riskant, unperfekt, bewegend trotz (oder wegen) der Fragilität.