Intrinsische Motivation bedeutet, dass jemand etwas aus eigenem Antrieb tut – weil die Tätigkeit selbst Freude macht, interessant ist oder als sinnvoll erlebt wird. Die Motivation kommt also von innen, nicht durch äußere Belohnungen oder Druck. Man handelt, weil man will, nicht weil man muss. ✨

Typische Beispiele 🧩

  • Jemand lernt eine Sprache, weil er sie spannend findet.
  • Eine Person programmiert, weil sie das Tüfteln liebt.
  • Man liest ein Buch, weil die Geschichte fesselt – nicht wegen einer Prüfung.
  • Eine Mitarbeiterin engagiert sich, weil sie ihre Aufgabe als sinnvoll erlebt.

Abgrenzung: extrinsische Motivation 🎯

Extrinsische Motivation bedeutet, dass man etwas aufgrund äußerer Faktoren tut – etwa Geld, Lob, Noten, Anerkennung oder um Ärger zu vermeiden.

  • Arbeiten wegen des Gehalts.
  • Lernen für eine Prüfung.
  • Sport treiben, um Lob zu bekommen.

Warum ist intrinsische Motivation wichtig?

Intrinsische Motivation führt oft zu mehr Ausdauer, höherer Kreativität, besserem Lernen und größerer Zufriedenheit. Sie ist ein starker Motor für nachhaltiges Verhalten und persönliches Wachstum.

Wie man intrinsische Motivation bei sich selbst fördern kann 🌻

  • Eigene Werte klären:
    Überlege dir, was dir im Leben wirklich wichtig ist. Wenn eine Tätigkeit zu deinen Werten passt (z. B. Lernen, Freiheit, Kreativität, anderen helfen), fühlt sie sich sinnvoller an.
  • Autonomie schaffen:
    Versuche, wo immer möglich, Entscheidungen selbst zu treffen: Wie gehst du eine Aufgabe an? Wann arbeitest du daran? Das Gefühl von Selbstbestimmung stärkt die intrinsische Motivation.
  • Kleine, erreichbare Ziele setzen:
    Teile große Aufgaben in kleine Schritte. Jeder erreichte Zwischenschritt gibt ein Erfolgserlebnis und hält die innere Motivation lebendig. ✅
  • Den Fokus auf Lernen statt Leistung legen:
    Frage dich: „Was kann ich dabei lernen?“ statt „Wie werde ich beurteilt?“. Das verschiebt den Schwerpunkt von äußeren Bewertungen hin zu innerem Wachstum.
  • Interesse bewusst kultivieren:
    Suche neugierig nach Aspekten, die dich an einer Tätigkeit faszinieren könnten – Zusammenhänge, Muster, neue Fähigkeiten. Oft entsteht Interesse, wenn man sich intensiver mit einem Thema beschäftigt.
  • Stärken nutzen:
    Versuche, Aufgaben so zu gestalten, dass deine natürlichen Stärken (z. B. analytisches Denken, Kreativität, Kommunikationsfähigkeit) zum Tragen kommen. Wo du deine Stärken einsetzt, empfindest du Aufgaben meist als befriedigender.
  • Störende äußere Anreize reduzieren:
    Wenn möglich, lagere extrinsische Belohnungen (z. B. Belohnungen, Likes, ständige Bewertungen) aus dem Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit aus. Konzentriere dich bewusst auf das Tun selbst.
  • Fortschritt sichtbar machen:
    Halte fest, was du geschafft hast – z. B. in einer Liste, einem Journal oder einer einfachen Notiz. Sichtbarer Fortschritt verstärkt das Gefühl von Kompetenz und fördert intrinsische Motivation. 📈
  • Routinen aufbauen:
    Wenn du etwas regelmäßig tust, wird der Einstieg leichter. Je weniger Energie der Start kostet, desto eher kannst du dich auf den interessanten Teil der Tätigkeit einlassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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